START      CITY-RING      KONTAKT      SITEMAP      IMPRESSUM

Eine Reise ins Mittelalter  -  März-Stammtisch im Adlerturm

Bevor der Adlerturm in diesem Jahr besonders für die Bedürfnisse von Familien und Kindern umgestaltet wird, ließen wir uns bei einer Führung die Geschichte unserer Stadt anhand von vielen interessanten Ausstellungsstücken erklären. Dortmund war im Mittelalter als freie Reichs- und Hansestadt wichtiger Handelsplatz und Verkehrsknotenpunkt, eine Historie, an die wir in erst in der jüngeren Vergangenheit erfolgreich wieder angeknüpft haben. Auch wenn der 2.
Weltkrieg die meisten historischen Bauwerke der Stadt zerstört hat, bleibt vieles Erinnernswerte u.a. durch die Sammlung im Adlerturm der Nachwelt erhalten
Nach der Besichtigung ließen wir den Abend im Restaurant "La Toscana" gut gelaunt bei leckerem mediterranem Essen in netter Runde ausklingen.


Die Dortmunder Tafel und der BVB - ein Stammtisch im Doppelpack

Im Februar gab es gleich zwei Themen für unseren Cityring-Stammtisch: Oliver Majer-Trendel erzählte uns mit vielen Bildern von der Arbeit der Dortmunder Tafel und anschließend erlebten wir den Einzug der Borussia ins Halbfinale des DFB-Pokals.
Im ersten Teil des Abends erfuhren wir auf interessante und unterhaltsame Weise viele Hintergründe und Details einer Einrichtung, die sofort erfunden werden müsste, wenn es sie nicht schon gäbe, da sie Verschwendung von Lebensmitteln vermeidet und Bedürftige unterstützt. Die Dortmunder Tafel ist aus dem Stadtleben nicht mehr wegzudenken, benötigt aber Hilfe auch in finanzieller Form. Eine Mitgliedschaft ist schon ab € 20,00 im Jahr möglich. Informationen über die Tafel finden Sie hier.
Der zweite Teil des Abends gehörte ganz dem Fußball. In geselliger Runde und bei deftigem westfälischen Essen feierten wir im "Alten Markt" den klaren Sieg des BVB in Kiel, der uns weiter vom Finale in Berlin träumen lässt.


Presse 2012

Schönheitskur für die City - Dortmunder Innenstadt ist um fast 175 Schandflecke ärmer

Ein gutes Beispiel: Ostenhellweg 51, vorher - nachher

von Bettina Kiwitt 30.08.2012

Wer mit offenen Augen durch die
City geht, der dürfte erstaunliche
Veränderungen wahrnehmen:
Graffiti an öffentlichen Gebäuden
und Kunstwerken sind kaum noch
zu finden, marode und beschmierte
Bänke wurden ersetzt, Aufkleber
von Pfosten und Schildern entfernt,
an Treppen weisen Markierungen
Sehbehinderten den Weg.
Vor fast genau einem Jahr, am
1. September 2011, ist die
„Technische Koordinierungsstelle
für die City“ in der 18. Etage des städtischen Tiefbauamtes eingerichtet worden. Von dem, was seither passiert ist, ist City-Ring-Vorsitzender Axel Schroeder „richtig begeistert. Da habe ich so nicht mit gerechnet.“

Koordinierungsstelle eingerichtet

Der Runde Tisch zur Dortmunder City nahm die Anregungen der Centermanager ernst. Mitarbeiter der Industrie- und Handelskammer Dortmund dokumentierten insgesamt 175 Schandflecke. Die Koordinierungsstelle wurde eingerichtet, Ralf Rittner zum Citybeauftragten benannt.

Der ist in der Innenstadt „fast mit jedem Pflasterstein per Du“, wie er selbst frotzelt, weil er seit 25 Jahren als Bezirksmeister in der Straßenunterhaltung für das Tiefbauamt unterwegs ist. Der 47-jährige koordiniert seitdem die verschiedenen Verschönerungsaktionen.

Hauseigentümer beteiligen sich

Alle rund 90 privaten Immobilieneigentümer hat Rittner angeschrieben und aufgefordert, ihre Gebäude ebenfalls von Schmierereien zu befreien. „Fast 80 Prozent der Hauseigentümer haben sich beteiligt“, freut sich Axel Schroeder. Fast alle der 175 Schandflecke seien somit abgearbeitet worden.
Nun sollen demnächst erneut die Eigentümer, die sich bisher nicht gerührt haben, per Brief aufgefordert werden, sich doch noch zu engagieren, kündigt Schroeder an.

Aufruf an die Bürger

Auch jeder Bürger ist aufgerufen, zur Verschönerung der City beizutragen. Ralf Rittner freut sich über Unterstützung, bisher gab es noch nicht allzu viele Anregungen: „15 Bürger haben sich bisher gemeldet.“ Schroeder sieht in den wenigen Meldungen bereits einen möglichen Erfolg der City-Offensive: „Es gibt eben nicht mehr so viele Problemecken.“


Auch dieses Schätzchen konnten die Besucher beim Oldtimer-Stammtisch bewundern: Ein Cadillac Eldorado aus den späten 1950er Jahren.

Fahrbare Schätzchen zeigten sich unterhalb der Reinoldikirche - Ruhr-Nachrichten

von Michael Grote 23.07.2012

Sie machen teilweise einen Höllenlärm, sehen aber richtig schick aus: Am Samstag zeigten viele alte Autos unterhalb der Reinoldikirche von ihrer schönsten Seite. Der Oldtimer-Stammtisch des City-Rings fand am Wochenende zum ersten Mal in
diesem Jahr statt.

Die Passanten, die mit ihren Plastiktüten über die Kampstraße unterhalb der Reinoldikirche vorbeihasten, wenden wie auf Kommando die Köpfe, denn plötzlich ist ein dumpfes Grollen zu hören. Aber es naht keine feindliche Invasion, auch wenn man dem alten Jeep, der kommt, seine militärische Vergangenheit ansieht. Direkt dahinter naht sich die Quelle der Geräuschkulisse: Ein Cadillac Eldorado aus den späten 1950er Jahren.

Der Heckflossen-Dinosaurier ist mit seinem großvolumigen Achtzylindermotor der rollende Beweis für die These, dass Hubraum durch nichts zu ersetzen ist. Die Beiden bilden die Vorhut für einen ganzen Schwarm von Oldtimern, die sich hier auf Einladung des Cityrings erstmals in diesem Jahr treffen.

Der zwanglose „Oldtimer-Stammtisch“ fand schon im vergangenen Jahr während der Sommermonate statt. Einer von denen, die diese Gelegenheit zur Ausfahrt genutzt haben, ist Reinhard Meise. Der Käfer-Fan ist aus dem benachbarten Kreis Unna mit seinem elfenbeinfarbenen Cabrio angereist, zusammen mit einigen Freunden von der „Interessengemeinschaft der Lüftgekühlten“ aus Lünen.

Wer sich die bunte Palette von Oldtimern aus der Region ansehen möchte: Am 18. August, 15. September und 20. Oktober ist in diesem Jahr noch Gelegenheit, jeweils von 10 bis 17 Uhr.


 

Guido Baranowski mit City-Ring ausgezeichnet - Ruhr-Nachrichten

von Bettina Kiwitt am 13.01.2012

Technologierohlinge schleift er zu Diamanten. Daneben hegt und pflegt er 25 Ehrenämter. Für dieses große Engagement erhielt Guido Baranowski am Donnerstag den City-Ring 2012.

Warum der Initiativkreis für eine attraktive Innenstadt in diesem Jahr den Geschäftsführer des Technologiezentrums Dortmund als Preisträger auserkoren hat, erläuterte City-Ring-Vorsitzender Axel Schroeder im Industrieklub vor rund 350 Gästen.

"Eine gute Wahl wird nicht angefochten"

Baranowski habe als Quereinsteiger das Technologiezentrum und den -park mit aktuell rund 280 Firmen und 8500 Arbeitsplätzen zum mit Abstand größten Technologiezentrum in Deutschland und einem der bedeutendsten in Europa gemacht. Baranowski sei somit eine gute Wahl gewesen. „Und eine gute Wahl wird nicht angefochten und muss daher auch nicht wiederholt werden“, spielte Schroeder die Vorkommnisse rund um die letzte Kommunalwahl an. Dafür gab's Lacher und Applaus.

„Ihr großer Erfolg ist ihnen nicht zu Kopf gestiegen. Sie haben bodenständig wie sie als Westfale sind, konsequent ihre Ziele weiterverfolgt und nicht viel auf das Außen gegeben“, setzte Schroeder seine Laudatio fort. Als Beispiel führte er an, dass Baranowski immer noch auf seinem allerersten Bürostuhl sitzt, den er, nachdem er zusammengebrochen war, schweißen ließ und weiter nutzte.

Engagement im Ausland bei minus 26 Grad
 

Der heute 58-Jährige habe sich auch im Ausland engagiert. So habe er etwa unter extrem schwierigen Bedingungen bei minus 26 Grad und gewöhnungsbedürftigen hygienischen Verhältnissen federführend beim Aufbau eines Innovationszentrums in Vladimir östlich von Moskau mitgeholfen.

Er, Schroeder, habe auch versucht, eine Verbindung zur City zu schlagen, so der Laudator. Und da habe er erfahren, dass es zwischen dem Weihnachtsdorf und dem Technologiezentrum eine Verbindung gebe. Denn das TZDO habe auch eine Wichtelwerkstatt, so werde intern das Führungstrio aus Baranowski, Wirtschaftsförderungschef Udo Mager und IHK-Geschäftsführer Stefan Schreiber genannt.

"Unser Schatz sind die Menschen"

Die Zeiten der Bodenschätze von Eisen und Stahl seien vorbei, „unser Schatz sind die Menschen“, so Schroeder weiter. „Nur wenn wir sie von Anfang an fördern, werden Arbeitslosigkeit und Auswüchse wie Gewalt von Jugendlichen und politischer Extremismus zu überwinden sein.“ Dazu trage Guido Baranowski mit seinem Beruf und seinem Ehrenämtern bei.

In seinem Grußwort, das mancher als zu lang und zu wenig auf den Preisträger zugeschnitten empfand, betonte Oberbürgermeister Ullrich Sierau, dass Baranowski die eigenen Interessen zugunsten des Gemeinwohls zurückgestellt habe. Ansonsten streifte der OB die bereits bekannten Themen wie Phoenix-See, Nazidemos, die Thier-Galerie und - wie sollte es anders sein  - die Meisterschaft des BVB.

 440 Millionen Euro Bruttowertschöpfung

"Ich weiß, dass es zwecklos ist, sich gegen Lob zu wehren. Ich nehme es einfach mal so hin“, schmunzelte Guido Baranowski. Er erinnerte augenzwinkernd an die schwierigen Anfänge: „Wir hatte Anfang der 80er Jahre des vergangenen Jahrhunderts keine Chance, aber wir haben sie genutzt.“

Laut einer Studie der Uni Münster gebe es heute pro Jahr in Technologiezentrum- und - park 440 Millionen Euro Bruttowertschöpfung sowie 20 Millionen Euro Steueraufkommen für die Kommune. Der Konsumnachfrageeffekt liege bei 82 Millionen Euro. In den vergangenen 26 Jahren seien insgesamt 2,4 Milliarden Euro investiert worden, woran die öffentliche Hand nur mit 10 Prozent beteiligt gewesen sei.

Weiteres großes Potential

Der Campus habe ein Potential für 15 000 Arbeitsplätze, die bis 2020 errichten werden könnten. Auf Phoenix West könnten weitere bis zu 5000 Arbeitsplätze entstehen. Für den frisch gekürten City-Ring-Preisträger bleibt also weiterhin viel zu tun.



Wichtige Termine

04.06.2013, 19.00 Uhr

Stammtisch

Jutta Reiter DGB

-------------------------------------

15.06.2013, 11.00 - 15.00 Uhr

Oldtimer-Stammtisch

Reinoldikirchplatz

-------------------------------------

16.07.2013 18.00 Uhr

Stammtisch

Sommerfest der Verbände

 

Weitere Termine




START
CITY-RING
KONTAKT
SITEMAP
IMPRESSUM
Partnerlinks
Copyright © 2010 / City Ring Dortmund / Agentur Scholz / bitpiloten.de